Das Handy für Kinder – kein Luxus, sondern Sicherheit
Immer mehr Kids müssen für den Weg zur Schule öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder lange Fußwege in Kauf nehmen. Dazu haben vor allem die unzähligen Schulschließungen kurz vor der Jahrtausendwende in den fünf östlichen Bundesländern beigetragen. In den westlichen Bundesländern sind es vor allem die ländlichen Regionen, wo schon viel früher die Schulen kleiner Kommunen aus Kostengründen zusammen gelegt worden sind.
Die Sicherheit auf dem Schulweg sollte in jeder Hinsicht oberstes Gebot sein. Und ein Kinderhandy kann sehr entscheidend dazu beitragen, ohne dass die Eltern dabei ein unüberschaubares wirtschaftliches Risiko eingehen oder große Investitionen für die Anschaffung tätigen müssen. Das preiswerteste Kinderhandy ist schon für rund zehn Euro zu bekommen. Und so manches Handy für Kinder setzt nicht einmal voraus, dass die Kids die Ziffern oder Buchstaben kennen müssen, denn es gibt inzwischen einige Modelle, die ausschließlich Tasten mit Symbolen haben, die de facto mit bestimmten festen Rufnummern hinterlegt sind. So hat man immer die Kontrolle, wen das Kind anrufen darf und wen nicht.
Die meisten der Kinderhandys sind mit einer Ortungsfunktion ausgestattet. Sie sollte natürlich nicht dazu genutzt werden, um das Kind permanent überwachen zu können. Aber im Gefahrenfall leistet sie nützliche Dienste. Kommt ein Kind nicht pünktlich von der Schule nach Hause und man hat den Verdacht, dass es auf Abwege geraten oder ihm etwas passiert ist, kann man das Kinderhandy über einen speziellen Dienst im Internet bis auf wenige Meter genau orten lassen.
Auch bei den größeren Kids kann man beim Handy für den Notfall vorsorgen. Das gilt übrigens auch für die Handys der Erwachsenen. Sie können auf der Homepage der Steiger-Stiftung für eine Notfallortung angemeldet werden. Diese ist dann möglich, wenn von dem Handy eine Notrufnummer angewählt wird, aber keine Informationen zur Notlage gegeben werden können. Diese Freischaltung wird via SMS über einen Code bestätigt. Die Freischaltung für die Notfallortung ist immer an eine bestimmte Rufnummer und nicht an ein Gerät gebunden.




Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Handy-Ortung im Notfall ist keine Registrierung mehr erforderlich. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall ohne Registrierung orten.
Mehr dazu unter http://www.steiger-stiftung.de/Handy-Ortung.441.0.html
Mit freundlichen Grüßen
Sabrina Seitter
Björn Steiger Stiftung
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